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Hast du einen neuen Plattenspieler?

Was du alles über Auspacken und Einrichten wissen musst

Heute werden mehr Schallplatten als in den letzten 20 Jahren verkauft. Die Werke lassen ihre alten Maschinen wieder anlaufen, um die Nachfrage bedienen zu können und im Dezember 2014 konnten wir bei HiFi Klubben sogar mehr als das DOPPELTE an Plattenspielern verglichen mit Blue-Ray und CD-Spielern zusammengenommen verkaufen.

Der Plattenspieler ist im höchsten Maße aktuell und in diesem Artikel wird erklärt, wie er einzustellen und zu justieren ist, um seine Neuanschaffung dann auch optimal nutzen zu können.

Viele glauben, dass ein Plattenspieler schwierig zu handhaben ist. Das stimmt zum Glück nicht! Er besteht aus ganz normaler Mechanik, folgt physikalischen Regeln und wenn man erst einmal die Grundregeln beherrscht, kann man sein Wissen für fast alle Modelle nutzen. Die meisten neuen Plattenspieler sind werksseitig bereits vernünftig eingestellt, ansonsten sind wir selbstverständlich gerne behilflich.

Viel Lesevergnügen!

 

Schwingungen, Resonanzen und Trennung

Plattenspieler reagieren sehr empfindlich auf Schwingungen und Resonanzen. Diese können vom Fußboden, Möbeln, Lautsprechern und nicht zuletzt aus der Eigenkonstruktion des Plattenspielers, beispielsweise dem Motor, dem Antriebsriemen, Plattenteller und Tonabnehmer stammen. Die geringsten unerwünschten Schwingungen und Resonanzen im Plattenspieler können zur Beeinträchtigung und Verzerrung des Klangs führen.

Bei der Konstruktion eines Plattenspielers wird angestrebt, alle unerwünschten Resonanzen und Schwingungen des Tonsignals zu beseitigen. Diese Schwingungen sind unumgänglich, denn Plattenspieler und Tonabnehmer bilden ein mechanisches System, das ausgehend von den Rillen in den Schallplatten vibriert. Man ist jedoch nur an den Schwingungen des Tonabnehmers interessiert - alle anderen Schwingungen und Resonanzen müssen eliminiert werden, um eine Verzerrung des Tonsignals zu vermeiden.

Da ein Plattenspieler so sensibel auf die eigene Konstruktion und seine Umgebung reagiert, müssen einige Maßnahmen zur Lösung dieser Probleme getroffen werden. Beispielsweise ist der Motor etwas hochwertiger Plattenspieler oft getrennt vom Kasten des Plattenspielers montiert, um zu verhindern, dass die Schwingungen des Motors mit dem übrigen Gerät resonieren.

Gewicht und Massendichte

Gewicht und Materialwahl sind wichtige Instrumente zur Eliminierung überflüssiger Schwingungen und Resonanzen. Die Masse von Plattenteller, Kasten, Basis und des verwendeten Materials hat großen Einfluss auf die Klangqualität.

Bezogen auf Gewicht und Massendichte und ihren Einfluss auf Resonanzen und Schwingungen haben die verschiedenen Hersteller unterschiedlichste Theorien und Methoden entwickelt. Beispielsweise ist man bei Pro-Ject der Auffassung, dass hohe Masse kombiniert mit unterschiedlichen Werkstoffen das beste Mittel zur Dämpfung von Resonanzen und Schwingungen ist.

Material

Einer der am häufigsten in Plattenspielern verwendete Werkstoffe ist MDF. Es ist bekannt, dass dieser Werkstoff gut geeignet ist, um Schwingungen entgegenzuwirken, aber in einem Plattenspieler sind es sehr kleine Dinge, die den Unterschied zwischen gut und schlecht ausmachen. Daher wird MDF häufig mit anderen Werkstoffen, beispielsweise in einer „Sandwich“-Konstruktion kombiniert, sodass die Konstruktion insgesamt besser geeignet ist, einer Anhäufung unerwünschter Energie entgegenzuwirken.

In teureren Plattenspielern sind Werkstoffe wie Metall, Acryl und Kohlefaser häufiger anzutreffen und diese haben alle ganz eigene akustische Eigenschaften. Es gibt keine allgemeingültige Liste der besten Werkstoffe. Jeder hat seinen eigenen Klang und individuelle Nutzungsgewohnheiten und persönlicher Geschmack können ausschlaggebend dafür sein, was für den Einzelnen am besten ist.

Insgesamt nimmt die Konstruktion des gesamten Plattenspielers erheblichen Einfluss auf den Klang. Je teurer und besser die Konstruktion eines Plattenspielers ist, desto besser verarbeitet dieser Schwingungen und Resonanzen und desto besser ist sein Klang. Somit weiß man schnell, wenn also alles richtig gemacht wurde!

Aufstellung des Plattenspielers im Raum

Ein weiteres wichtiges Detail für optimale Arbeitsbedingungen des Plattenspielers ist die Aufstellung des Gerätes im Raum. Der Plattenspieler muss immer auf einer Unterlage stehen, die so vibrationsunempfindlich wie möglich ist. Die Vibrationseigenschaft lässt sich durch einen leichten Schlag auf die Unterlage einfach testen: Wenn diese stark resoniert/singt, empfehlen wir, etwas zur Trennung, beispielsweise eine Plattform oder dämpfende Füße zu verwenden, sodass sich die Schwingungen nicht weiter auf den Plattenspieler übertragen.

Die meisten Hörer stellen ihren Plattenspieler unmittelbar auf eine Stereobank oder ein Möbelstück auf dem Fußboden. Das ist nicht unbedingt empfehlenswert, da die Schwingungen aus den Lautsprechern leicht in den Fußboden oder das Möbelstück übertragen werden und so letztendlich wieder in der Plattenspielerkonstruktion landen und dort den Klang verzerren. Dieses Phänomen nennt man die akustische Rückkopplung, die für den Klang deines Plattenspielers sehr schädlich ist.den Klang verzerren. Dieses Phänomen wird akustische Rückkopplung genannt und ist sehr schädlich für den Klang deines Plattenspielers.

So vermeidet man akustische Rückkopplung

Einige der besseren Plattenspieler, beispielsweise die größeren Modelle von Pro-Ject sind mit besonders konstruierten Füßen, entweder mit Magneten oder Sorbothan-Gummi, ausgestattet, sodass der Plattenspieler nur minimalen Kontakt mit der Unterlage hat.

Eine sehr effektive Methode zur Verhinderung akustischer Rückkopplung ist, den Plattenspieler an die Wand zu hängen, im optimalen Fall auf einem dazu konstruierten Regal. Dadurch wird vermieden, dass Schwingungen vom Fußboden sich in den Plattenspieler übertragen, was häufig zu wesentlich besserem Klang führt.

Außerdem ist es eine gute Idee, den Plattenspieler an einer Stelle im Raum aufzustellen, an der der Lautsprecherbass nicht zu „boomy“ ist. Wenn die Möglichkeit hast, ein Regal an unterschiedlichen Stellen an der Wand zu montieren, geh‘ mit dem Kopf an die Stelle, wo der Plattenspieler eventuell aufgestellt werden soll und bewege den Kopf von einer Seite zur anderen, während die Musik spielt. Du wirst hören, dass die Lautstärke der Basswidergabe der Lautsprecher schwankt. Der Plattenspieler sollte dort stehen, wo so wenig Bass wie möglich ist.

Wie immer in akustischen Fragen solltest du ausprobieren, was am besten funktioniert. Dein HiFi Klubben vor Ort kann dich entsprechend beraten.

 

Einstellung des Plattenspielers

Der Tonabnehmer ist vielleicht die wichtigste Komponente des Plattenspielers. Er tastet die Rillen in den Platten ab und wandelt die Bewegungen in elektrische Energie um. Wenn der Tonabnehmer perfekte Leistung bringen soll, muss auch der Plattenspieler perfekt eingestellt sein.

 

Lautstärkeregelung

Es ist sehr wichtig, dass der Plattenspieler vollkommen gerade steht. Wenn der Plattenspieler schief steht, wirkt sich das auf den Plattenteller und den Tonarm aus, welche dann nicht mehr optimal funktionieren. Wenn du einen Plattenspieler aufstellst, solltest du beispielsweise eine kleine Wasserwaage, z. B. Pro-Ject Level It haben und dafür sorgen, dass der gesamte Plattenspieler und der Plattenteller vollkommen gerade ausgerichtet sind.

Bei einigen Modellen lassen sich die Füße des Plattenspielers einstellen. Du solltest natürlich optimalerweise trotzdem mit einer Wasserwaage prüfen, dass die Unterlage ganz gerade ist. Ganz gleich, wie du das machst, solltest du dafür Sorge tragen, dass alles ganz gerade steht, bevor du mit den weiteren Einstellungen fortfährst. Ansonsten kann es sein, dass dein Plattenspieler nie optimal spielt.

 

Montage des Tonabnehmers

Normalerweise wird der Tonabnehmer mit zwei Schrauben, entweder an der Oberseite des Tonabnehmer-Gehäuses oder an der Seite des Tonabnehmers, montiert. Zu Beginn den Tonabnehmer am Tonarm mit zwei Schrauben befestigen, anschließend die vier Anschlusskabel anschließen, die Schrauben leicht anziehen, sodass der Tonabnehmer sich noch ein wenig im Arm bewegen lässt.

Anschließend kann der Tonabnehmer eingestellt werden, sodass er im richtigen Winkel zu den Plattenrillen steht. Dazu einen sogenannten „Winkelmesser“ einsetzen. Dieser liegt den Pro-Ject Plattenspielern bei.

DENKE DARAN: Die vier kleinen Kabel vorsichtig entfernen/ anbringen. Dazu eine kleine Flachzange verwenden, NIE an den Kabeln ziehen! Sie sind so dünn, dass sie bei der geringsten falschen Bewegung reißen könnten.

 

So verwendet man den Winkelmesser

Den Winkelmesser auf dem Plattenteller montieren, sodass das kleine Loch im Papier über den mittleren Zapfen geführt wird. Anschließend die Nadel in dem kleinen Kreuz zwischen den Linien des Winkelmessers positionieren.

 

Jetzt muss das Gehäuse des Tonabnehmers eingestellt werden, sodass die Gehäuseseiten mit den Linien auf dem Papier vollkommen übereinstimmen. Normalerweise gibt es eine Innen- und eine Außenskala und man sollte den besten Kompromiss zwischen beiden finden. Der Winkel ändert sich jedoch immer ein wenig, wenn der Tonabnehmer sich in Richtung Plattenmitte bewegt.

Am besten schaut man von vorne und oben, um zu prüfen, ob der Tonabnehmer im Verhältnis zu den Linien richtig angebracht ist. Wenn der Tonabnehmer mit den Linien fluchtet, müssen die Schrauben vorsichtig angezogen werden und es wird ein letztes Mal gemessen, um sicher zu sein, dass er im richtigen Winkel eingespannt ist.

DENKE DARAN: Wenn die Schrauben angezogen werden, darf der Tonabnehmer NICHT auf dem Winkelmesser/Messschema stehen. Den Tonarm wieder in seinen Halter setzen, während man an den Schrauben des Tonabnehmers arbeitet.

 

Nadeldruck - tracking force

Um korrekt zu arbeiten, muss der Tonabnehmer den richtigen Druck auf die Rillen ausüben. Das nennt man den Nadeldruck (auch tracking force - VTF), der eingestellt werden muss, wenn ein neuer Tonabnehmer montiert oder ein Plattenspieler feinjustiert wird.

Der von dem Hersteller empfohlene Nadeldruck kann dem Datenblatt des Tonabnehmers oder der Website des Herstellers entnommen werden. Die Feineinstellung kann später vorgenommen werden, aber der empfohlene Nadeldruck kann als Ausgangspunkt für die Einstellung genommen werden. Je nach Tonabnehmertyp wird meist ein Intervall zwischen 1,5 - 2,5 Gramm empfohlen.

Der Nadeldruck wird mit Hilfe des Gegengewichts, d.h. des Gewichts ganz hinten am Tonarm eingestellt. Du kannst die Skala am Gewicht zur Einstellung des Nadeldruckes nehmen, wenn du es aber ganz genau machen willst, sollte eine digitale Tonarmwaage, beispielsweise Pro-Ject Measure It verwendet werden.

 

So stellst du den Nadeldruck ein

Zunächst muss der „Nullpunkt“ ermittelt werden, also der Punkt, an dem der Arm in der Luft schwebt und sich weder nach oben, noch nach unten bewegt. Hier hat der Tonabnehmer den Nadeldruck 0. Diesen Punkt findet man durch Justierung des Gegengewichtes nach vorne und hinten am Arm.

Wenn der Arm „schwebt“, wird das Gewicht festgehalten und die kleine Skala gedreht, so dass 0 zu dem kleinen Strich auf dem Arm zeigt. Diese kleine Skala kann unabhängig von dem großen Gewicht gedreht werden. Wenn der Strich auf 0 zeigt, werden Gewicht und Skala in Richtung Arm gedreht, bis der Tonabnehmer den gewünschten Nadeldruck aufweist.

Mit einer digitalen Tonarmwaage muss das Gewicht lediglich auf dem Arm nach innen oder außen bewegt werden, bis die Waage die richtige Zahl anzeigt. Dies ist natürlich eine wesentlich einfachere und genauere Art der Einstellung.

DENKE DARAN: Vor der Einstellung muss die Schutzabdeckung des Tonabnehmers entfernt werden!

 

Anti-Skating

Wenn der Tonarm des Plattenspielers sich beim Abspielen langsam in Richtung Schallplattenmitte bewegt, entsteht eine Kraft, die versucht, den Tonarm in Richtung der Mitte zu drücken. Um den korrekten Spurlauf des Tonabnehmers in der Rille sicherzustellen, muss dieser Kraft entgegengewirkt werden. Das macht man durch eine „Anti-Skating" genannte Einstellung.





Das Anti-Skating besteht normalerweise aus einem kleinen Gegengewicht an einer Leine oder einem mechanischen Mechanismus, der den Arm leicht zurückhält, sodass der Tonarm nicht einfach in Richtung Mitte schlittert.

Beim Anti-Skating wird die Nadel leicht zur Seite und gleichzeitig in die Spur gedrückt. Zum korrekten Abtasten der Rillen ist es wichtig, dass die Nadel gleichmäßig zu den Seiten drückt und so gleichmäßig wie möglich in der Rille sitzt. Ansonsten erhält man schlechtere Klangqualität und nutzt sowohl die Platte, als auch die Nadel stärker ab.

So stellt man das Anti-Skating ein

In der gleichen Anleitung/ dem gleichen Datenblatt in der/ dem auch der empfohlene Nadeldruck steht, steht in der Regel auch die empfohlene Anti-Skating-Einstellung. Normalerweise wird das Anti-Skating auf den gleichen Wert, wie auch der Nadeldruck eingestellt. Bei einem Nadeldruck von beispielsweise 1,8 Gramm wird das Anti-Skating auf den gleichen Wert oder Wertebereich (1-2 Gramm) eingestellt.

Es ist ganz leicht zu sehen, ob zu viel oder zu wenig Anti-Skating eingestellt wurde. Betrachte den Tonabnehmer von vorne, während er in die Spur gesenkt wird, um zu sehen, ob die Nadel und der Nadelträger sich abstandsgleich in der Rille befinden oder zu einer Seite gezogen werden. Wenn die Nadel zu einer Seite gezogen wird, ist das Anti-Skating normalerweise falsch eingestellt.

 

Azimut - Drillwinkel

Das Azimut - auch Drillwinkel genannt - beschreibt den Winkel der Nadel im Verhältnis zur Spur in der Platte. Für eine korrekte Stereoperspektive müssen Nadel und Tonabnehmer vorzugsweise genau im 90°-Winkel zur Platte stehen.

Neigt der Tonabnehmer zu der einen oder der anderen Seite, berührt die Nadel die eine Seite der Rille stärker, als die andere und kann so das Stereobild negativ beeinträchtigen. Es ist also wichtig, auf eine korrekte Einstellung zu achten.

In den meisten Fällen ist das Azimut werksseitig voreingestellt, du solltest es aber prüfen und einstellen, wenn dies nicht der Fall sein sollte.

 

So stellst du das Azimut ein

Der Tonabnehmer ist eine feste Konstruktion und die Nadel befindet sich immer im gleichen Verhältnis zum Tonabnehmer. Daher muss der Winkel der Nadel im Verhältnis zur Platte auf andere Art und Weise eingestellt werden. An der Basis des Tonarms gibt es häufig eine Schraube, mit welcher der Winkel des Tonarms und somit des Tonabnehmers eingestellt werden kann. An einigen älteren Tonarmen kann das Azimut auch direkt dort am Kopf eingestellt werden, wo der Tonabnehmer festgespannt wird.

Wenn der Tonabnehmer parallel zur Platte ist, muss die Nadel auch einen korrekten Winkel im Verhältnis zur Platte aufweisen. Ist das nicht der Fall und neigt er beispielsweise stark zu einer Seite, kann die Nadel beschädigt sein. Das kann bedeuten, dass du eine neue Nadel benötigst oder dass der Tonabnehmer falsch montiert ist. Das kann auch darauf zurückzuführen sein, dass das Anti-Skating falsch eingestellt ist.

Anhand eines kleinen Spiegels kann man kontrollieren, ob die Nadel im richtigen Winkel zur Platte steht. Dazu legt man den Spiegel auf den Plattenteller und senkt den Tonabnehmer auf den Spiegel. Von vorne betrachtet sieht man, ob das Spiegelbild mit der Nadel abstandgleich ist. Für diese Kontrolle verfügt der Winkelmesser von Van den Huls über einen eingebauten Spiegel. Ein raffiniertes Detail.

 

VTA – Vertical Tracking Angle

Der VTA - oder vertikaler Spurwinkel - gehört zu den, im Bereich der Plattenspieler, am häufigsten falsch verstandenen Begriffen. VTA beschreibt den Winkel des Nadelträgers im Verhältnis zur Platte, wenn man diesen von der Seite betrachtet. Viele verbinden ihn fälschlicherweise mit dem Winkel des Tonarms zur Platte, also mit der Neigung des Arms im Verhältnis zum Tonarmsockel und bis zum Tonabnehmer. Ein Körnchen Wahrheit liegt jedoch auch darin, denn den korrekten VTA erhält man normalerweise, wenn Tonarm und Tonabnehmergehäuse von der Seite gesehen parallel zur Platte sind.

So wird der vertikale Spurwinkel eingestellt

Wenn man dafür sorgt, dass der Tonarm und das Gehäuse vollkommen parallel zur Oberfläche der Platte stehen, weisen die meisten Tonabnehmer einen VTA von etwa 20 Grad auf, ältere Tonabnehmer liegen etwas darunter. Dies ist ein sinnvoller Ausgangspunkt und funktioniert in den meisten Fällen gut. Du kannst den Winkel einstellen, indem der Sockel des Arms angehoben oder gesenkt wird. Nicht alle Tonarme verfügen über diese Einstellungsfunktion, bei einigen muss man anstatt dessen unter dem Arm kleine Abstandhalter verwenden.

Erwähnenswert ist, dass, auch wenn diese Einstellung sich klangmäßig bemerkbar macht, es keine feste und „korrekte“ Einstellung gibt. Der Winkel ändert sich mit der Plattenstärke und der Art, wie die individuelle Platte gepresst wurde. So lange Arm und Tonabnehmergehäuse parallel zur Platte stehen, bist du aber definitiv auf der sicheren Seite.

 

Feineinstellungen

Nach diesen Basiseinstellungen ist es an der Zeit, die letzten Feineinstellungen vorzunehmen. Es ist nicht schwer einen Plattenspieler richtig einzustellen und bei den Modellen von HiFi-Klubben ist es glücklicherweise besonders einfach.

Du hast natürlich die Möglichkeit, den Klang über Feineinstellungen noch weiter zu verbessern. Hierzu brauchst du etwas Erfahrung und Zeit, um verschiedene Feineinstellungen auszuprobieren.

Für die letzten Feineinstellungen kannst du eine Testplatte verwenden, beispielsweise Vinyl Essentials von Pro-Ject. Diese Platte bietet verschiedene Testspuren, mit deren Hilfe man Nadeldruck, Anti-Skating, Kanaltest und alle anderen Einstellungen zu 100% vornehmen kann. Sicher eine gute Investition, wenn du Ansprüche an dein Setup stellst.

 

HiFi Klubben hilft dir

Wenn du Zweifel haben solltest, ob dein Plattenspieler korrekt eingestellt ist, nimm ihn doch einfach mit in deine HiFi Klubben Filiale. Wir helfen dir natürlich bei allen Einstellungen, damit dein Plattenspieler auch wirklich perfekt spielt! Du kannst auch gerne einfach so vorbeikommen, Ideen mit uns austauschen und dir unterschiedliche Produkte anhören. Wir zeigen dir nicht nur gerne die vielen Mögleichkeiten der verschiedenen Plattenspieler, sondern führen vor Ort auch die Unterschiede zwischen zahlreichen Modellen, während einer Live-Demo, vor.

Wir freuen uns darauf, dir mit deinem Plattenspieler zu helfen, ganz gleich, ob es sich um einen neuen oder einen alten handelt!

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